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Sonntag, 9. April 2023

[ #schulhof ] Lebendige Schulhöfe als Unterrichtsgegenstand


Ein Praxis-Heft "Lebendige Schulhöfe" für den Sachkundeunterricht der 3. und  4. Klassen , zwar aus dem Saarland, aber trotzdem auch oder gerade hier brauchbar.

Die Beschäftigung mit der Infrastruktur einer Schule zwingt zu der Überlegung, den Schulhof naturnah und kindergerecht zu gestalten. Ziel ist, einen lebendigen Schulhof und ein Klima des Wohlbefindens gemeinsam zu schaffen. Die Umsetzung erfolgt in projekt- und handlungsorientiertem Unterricht. Dieser macht Spaß, die Kinder können mehr und besser lernen, weil alle Sinne angesprochen werden.

Die Schulhofaktion, insbesondere der Umgang mit heimischem Holz, führt die Kinder in die Welt des Waldes ein. Es wird Wissen über natürliche Abläufe und Arten vermittelt. Durch einfache handwerkliche Tätigkeiten bei der Holzbearbeitung wird die Motorik trainiert. Weitere Lernziele in der Gruppenarbeit sind kommunikative Kompetenzen, Motivation, Verantwortungsbewusstsein und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung.


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Samstag, 10. September 2022

[ #schulhof ] Unterrichtshilfe Wildnis – Naturinseln rund um die Schule

Von den grossen Wildnisgebieten der freien Naturentwicklung zu den wilden Ecken im Siedlungsgebiet. Pflanzen und Tiere, insbesondere Insekten sind wichtige Zeiger der Biodiversität.

Pro Natura (Schweiz) hat mit ihrer Kampagne die «Wildnis» zum Schwerpunktthema erklärt. Damit wollen sie aufzeigen, wie wertvoll die wilde Natur (in der Schweiz) ist. 

Woran denken Sie, wenn man von der wilden Natur spricht? An Abenteuer und Freiheit? Oder an Gebiete, die frei sind von allen menschlichen Eingriffen und Beeinträchtigungen? Es wird immer schwieriger, diese Wildnis zu finden. Aber wenn wir genau hinschauen, dann können wir sie doch überall in unserer Umgebung erkennen. 

Dieses Dossier lädt Sie dazu ein, die «Wildnis» in Ihrer nahen Umgebung zu suchen, und gibt Ihnen Tipps, wie Sie die wilde Natur zum Schulhaus holen können.


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Lohnt sich ein Downoad? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:

Editorial  4

Didaktisches Verständnis 5

Zugänge und Methoden  5

Wildnis und Insekten  7

Ausserschulische Lernorte 8

Übersicht Forschungsaufträge 10

Fachbedeutsame Inhalte 11

Pro Natura und die Wildnis 11

Naturinseln im Siedlungsraum und Insekten 11

Hintergrundwissen Wildnis  12

Forschungsaufträge 14

1. Wilde Natur 14

2. Wildnis in der Schweiz 16

3. Meine liebste wilde Ecke 18

4. Wilde Fragen 20

5. Wildnis mittendrin 22

6. Insekten auf dem Pausenplatz 24

7. Wilde Insekten 26

8. Meine wilde Schulumgebung 28

9. Eine wilde Erfahrung 30

10. Wildnis in die Schule bringen! 32

Zusatzmaterial  34

Zum Forschungsauftrag 4: Wilde Fragen 34

Zum Forschungsauftrag 7: Wilde Insekten 35

Zum Forschungsauftrag 8: Meine wilde Schulumgebung 36

Zum Forschungsauftrag 10: Wildnis in die Schule bringen!  37


Donnerstag, 8. September 2022

[ #schulhof ] Didaktisch-methodischer Kommentar: Bewegung auf dem Schulhof


Die Unterrichtsmaterialien eignen sich im Rahmen der Bewegungs- und Gesundheitserziehung sowohl für den Sach- als auch für den Sportunterricht der dritten und vierten Klassenstufe. Aufgrund von Wortschatzarbeit und textbasierten Aufgaben lassen sich ebenfalls Anknüpfungspunkte für den Deutschunterricht finden.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit ihrem Schulhof und den dort vorhandenen Bewegungsmöglichkeiten auseinander mit dem Ziel, ihre Bewegungsvielfallt und deren Qualität zu steigern.

Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler
  • lernen und benennen allgemeine Bewegungsformen und Bewegungsgeräte
  • stimmen Bewegungen auf das Anforderungsprofil bestimmter Geräte ab
  • erkennen Risikofaktoren zur Nutzung von Gerätschaften, leiten Sicherheitskriterien ab und wenden sie auf andere Situationen an
  • bewerten Bewegungsgeräte hinsichtlich ihres Aufforderungscharakters
Die Schülerinnen und Schüler
  • nutzen Partner- und Gruppenarbeit, um ihre Aufgaben zu lösen
  • sichern ihre Ergebnisse durch Partnerkorrekturen
  • präsentieren und bewerten Arbeitsergebnisse
Die Schülerinnen und Schüler
  • entwickeln gemeinsam Ideen und einigen sich auf bestimmte Ergebnisse
  • lernen kooperativ ihren Aufgaben nachzugehen und sich zu unterstützen
 
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Dienstag, 14. Juni 2022

[ #schulhof ] Beratungsmappe "Naturnahes Schulgelände"


Schulgelände – das war lange Zeit meist nur ein asphaltierter Schulhof. Doch Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern engagieren sich für Veränderungen. 

Viele Schulhöfe werden entsiegelt, naturnah umgestaltet und durch Spielmöglichkeiten bereichert.  Die Beratungsmappe "Naturnahes Schulgelände" des Landes Nordrhein-Westfalen steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.


Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

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Montag, 16. Mai 2022

[ #schulhof ] Schulhofspiele: Murmelspiele, Gummitwist, Hüpfspiele


Spiele auf dem Schulhof gehören zu einer alten, vielerorts allerdings nahezu vergessenen Bewegungskultur. Eltern und Lehrer erinnern sich vielleicht noch an eigene Spielaktivitäten wie „Ballprobe“, „Murmelspiele” oder „Gummitwist”.


Wer solche Bewegungsaktivitäten wiederbeleben will, muss zunächst der besonderen Situation auf dem Schulhof Rechnung tragen.
  • Situation: Kinder verbringen die Pause kaum im Klassenverband.
    Konsequenz: Spiele für Kleingruppen und Paare anbieten!
  • Situation: Hofpausen sind zu kurz um einen hohen Geräteaufwand zu betreiben.
    Konsequenz: Pausenspielkisten mit Kleingeräten bereitstellen!
  • Situation: Hohe Intensitäten „produzieren“ verschwitzte Schüler.
    Konsequenz: Bewegungsspiele mit geringen Belastungen anregen!
  • Situation: Die „Großen“ und „Kleinen“ gehen meist gemeinsam zur Hofpause.
    Konsequenz: Aktivitätszonen einrichten und / oder die Älteren als Spielleiter gewinnen.

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Mittwoch, 6. April 2022

[ #schulgarten ] Schulgarten oder ein naturnahes Schulgelände?


Lust auf Natur im Schulumfeld.

Schulgärten und naturnahe Schulumfelder sind wertvolle Lernorte. Sie ermöglichen selbst mitten in der Stadt Schülerinnen und Schülern unmittelbares Naturerleben und sie laden zum Experimentieren und Entdecken ein. Dabei entstehen positive Emotionen, die Werthaltungen wie Naturverbundenheit, Verantwortungsgefühl und Pflegebereitschaft begünstigen.

Schulgarten oder naturnahe SchulgeländeS. Die meisten Definitionen sprechen beim Schulgarten von einem abgegrenzten Bereich auf dem Schulgelände, der unter didaktischen Gesichtspunkten angelegt ist und Beete mit verschiedenen Kulturen wie Gemüse, Kräuter, Obst oder Zierpflanzen enthält. Darüber hinaus können im gesamten Schulgelände naturnahe Elemente wie Nisthilfen, Trockenmauern, Fassaden- oder Dachbegrünungen oder ein Teich eingebunden sein. Die Situation vor Ort bestimmt maßgeblich mit, worauf die einzelne Schule ihren Schwerpunkt legen will und kann.

Schulgärten und naturnahe Schulumfelder eignen sich hervorragend, um Grundlagen für einen nachhaltigen Lebensstil zu schaffen, indem sie ganz allgemein Einblicke in ökologische Zusammenhänge und die Lebensmittelerzeugung gewähren, ein Gespür für den besonderen Wert regional erzeugter Nahrungsmittel entstehen lassen und nicht zuletzt als Basis für eine bodenständige Vorstellung von Biodiversität dienen.

Bei allem Ertrag für Schülerinnen und Schüler – für die Lehrerschaft und Schulverwaltung bleibt der Schulgarten eine Herausforderung. Er verlangt Ausdauer und eine gute Organisation, die sich auf möglichst viele Schultern stützen sollte.

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Dienstag, 2. März 2021

[ #schulgarten ] Schulgarten: Einrichtung Phänologischer Gärten an Schulen


„Phänologie für Schulen“ klingt vorerst sehr wissenschaftlich und manche fragen sich, was das sein soll? 

Der Begriff „Phänologie“ beschreibt das, was wir alle kennen: im Jahresverlauf periodisch wieder-kehrende Entwicklungserscheinungen in der Natur. Es eignet sich für Schulen besonders, denn um Pflanzen in ihrer Entwicklung zu beobachten, benötigt man keine besondere Aus-stattung und zunächst keine besonderen Kenntnisse. Stattdessen ist nur die aufmerksame Wahrnehmung der Umwelt gefragt. Dieses Projekt fördert genau dieses in den Schulen. Es öffnet die Augen für die Einzigartigkeit und Schönheit der Natur, weckt Verständnis für die Veränderungen der Natur im jahreszeitlichen Verlauf und stärkt das Umweltbewusstsein der Kinder. Erst wenn die Kinder einen natürlichen Bezug zur Natur finden, lernen sie auch, sie wie selbstverständlich zu schützen.


Begriff „Phänologie“. Dieses Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Lehre von Erscheinungen“. Phänologie beschäftigt sich mit den im Jahresverlauf periodisch wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen in der Natur. Diese wiederkehrenden Erscheinungen können bei Pflanzen und Tieren beobachtet werden. Tiere sind aufgrund ihrer Beweglichkeit allerdings schwerer zu beobachten.
Bei Pflanzen werden die Eintrittszeiten charakteristischer Wachstumsstufen beobachtet, die „phänologische Phasen“ genannt werden. Zu den phänologischen Phasen der Pflanzen gehören:
  • Beginn der Blattentfaltung
  • Beginn der Blüte
  • Vollblüte
  • Ende der Blüte
  • erste reife Früchte
  • Beginn der Blattverfärbung
  • Beginn des Blattfalls
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Sonntag, 11. März 2018

[ #ernährung ] Gemeinsames Pausenfrühstück

In der Grundschule ist die Trennung der Ess- und Bewegungspause sinnvoll.

Ein Viertel der Schülerinnen und Schüler verzichtet morgens auf das Schulfrühstück. Warum das Frühstück aber eine wichtige Rolle spielt: Zwischen Abendessen und morgendlichem Frühstück vergehen in der Regel durchschnittlich 12 Stunden. Da auch über Nacht Energie verbraucht wird, haben sich  die Speicher ziemlich geleert. Wer dann noch das Frühstück auslässt, führt seinem Körper einfach zu lange keine neue Energie zu. Muskeln und Gehirn geht  der Treibstoff aus und die kinder fühlen sich dann auch im Unterricht leer.

Das Pausenfrühstück wird üblicherweise auf dem Schulhof gegessen, oft neben dem Spielen im Stehen, Laufen oder Rennen auf dem Pausenhof. So manches Pausenbrot wandert in den Papierkorb, da es über dem Spielen ganz vergessen wird, auf den Boden fällt oder das Angebot an einem Verkaufsstand verlockender scheint. Ganz abgesehen davon, müssen Kinder gleichzeitig noch ihr Getränk mitnehmen und haben keine Hand mehr frei. 
Mal ganz ehrlich - welcher Erwachsene hätte Lust und Muße unter solchen Bedingungen zu essen? 
Der Infodienst Landwirtschaft - Ernährung - Ländlicher Raum des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg stellt ein Informatsionsblatt zur Verfügung.

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    Donnerstag, 8. Februar 2018

    [ #schulhof ] Schulhöfe intelligent machen - Die Bildungsfunktionen des modernen Schulhofes

    Es ist eigentlich eine Binsenweisheit, man lernt am besten dort, wo man sich auch wohl fühlt, wo Räume soziale Kontakte fördern, Bewegung in den Pausen stattfindet, Gestaltung von Schülerinnen und Schülern identifikationsstiftend wirkt. 

    Schülerinnen und Schüler müssen sich an dem Ort, an dem sie wesentliche Teile ihres Alltages verbringen, auch gestalterisch verwirklichen können, um sich  entspannter auf die Unterrichtssituationen einlassen und gleichzeitig ihre Bedürfnisse nach Entspannung und Gemeinschaft realisieren zu können.

    Schulhöfe intelligent machen. 


    Auch wenn sich die Sichtweisen auf die Bedeutung von Schulhöfen für die Entwicklung von Schülern in den letzten Jahren geändert haben, sind sie doch für viele Lehrer auch heute noch „terra incognita“. Nach Ansicht vieler Pädagogen funktioniert ein guter Schulhof wie ein gutes Laxativ – gleichsam einem Abführmittel für den „Bewegungsdrang“. Diese Ansicht über die Funktion dieses speziellen Schulraumes geht oft einher mit der alltäglichen Legitimation des sitz- und kopflastigen Unterrichts und wird häufig in der Gestaltung des Hofraumes sichtbar. Die Vernachlässigung der Beachtung des Schulhofes als pädagogisch nutzbarem Raum - selbst unter den einschränkenden Aspekten „Bewegungsdrang abführen, Austoben, Ausruhen u.a.“, stellt sich heute noch allzu häufig als lieblose Zusammenstellung von Kataloggeräten dar, die konzept- und beziehungslos auf dem Schulgelände verteilt wurden.  ....


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