Montag, 17. Juli 2017

[ #schulgarten ] Schulgarten oder ein naturnahes Schulgelände?

Lust auf Natur im Schulumfeld.

Schulgärten und naturnahe Schulumfelder sind wertvolle Lernorte. Sie ermöglichen selbst mitten in der Stadt Schülerinnen und Schülern unmittelbares Naturerleben und sie laden zum Experimentieren und Entdecken ein. Dabei entstehen positive Emotionen, die Werthaltungen wie Naturverbundenheit, Verantwortungsgefühl und Pflegebereitschaft begünstigen.

Schulgarten oder naturnahe SchulgeländeS. Die meisten Definitionen sprechen beim Schulgarten von einem abgegrenzten Bereich auf dem Schulgelände, der unter didaktischen Gesichtspunkten angelegt ist und Beete mit verschiedenen Kulturen wie Gemüse, Kräuter, Obst oder Zierpflanzen enthält. Darüber hinaus können im gesamten Schulgelände naturnahe Elemente wie Nisthilfen, Trockenmauern, Fassaden- oder Dachbegrünungen oder ein Teich eingebunden sein. Die Situation vor Ort bestimmt maßgeblich mit, worauf die einzelne Schule ihren Schwerpunkt legen will und kann.

Schulgärten und naturnahe Schulumfelder eignen sich hervorragend, um Grundlagen für einen nachhaltigen Lebensstil zu schaffen, indem sie ganz allgemein Einblicke in ökologische Zusammenhänge und die Lebensmittelerzeugung gewähren, ein Gespür für den besonderen Wert regional erzeugter Nahrungsmittel entstehen lassen und nicht zuletzt als Basis für eine bodenständige Vorstellung von Biodiversität dienen.

Bei allem Ertrag für Schülerinnen und Schüler – für die Lehrerschaft und Schulverwaltung bleibt der Schulgarten eine Herausforderung. Er verlangt Ausdauer und eine gute Organisation, die sich auf möglichst viele Schultern stützen sollte.

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