Donnerstag, 23. März 2017

[ #mobilität ] Verkehrserziehung einmal kindgerecht und neu: Leitfaden Verkehrszähmer

Unterrichtsprogramm und Materialien für Kommunen, Schulen, Elternvereine und Verkehrsverbände.

Im „Verkehrszähmer-Programm“ trainieren die Kinder das Zufußgehen auf ihren Alltagswegen. Sie lernen, wie sie eigenverantwortlich am Verkehr teilnehmen können. Als Motivation belohnen Zaubersterne das Zufußgehen, das Tragen von reflektierenden Materialien, das Aufschreiben von Schulweg-Abenteuern und das Zähmen von „Drachenautos“ mit dem „Verkehrssicherheits-Versprechen (VV)“. Eltern/Großeltern/Nachbarn versprechen durch ihre Unterschrift, sich als Verkehrsteilnehmer vorsichtig und vorbildlich zu verhalten, Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht zu überschreiten und möglichst oft zu Fuß zu gehen oder zu radeln.

Mit dem neuen Unterrichtskonzept „Verkehrszähmer“ wollen die Landesregierung  des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf ihrem Schulweg deutlich erhöhen. Das Programm ist selbstredend auch anderswo einsetzbar und die Zielsetzungen sind ja wohl überall dieselben.

Das neuartige Verkehrssicherheitskonzept hat die Grundschulpädagogin Angela Baker-Price aus Baesweiler entwickelt. Als „Verkehrszähmer“ können die Schülerinnen und Schüler die „gefährlichen Drachenautos“ bändigen, indem sie auf das „Elterntaxi“ verzichten und allein oder in Gruppen zu Fuß zur Schule gehen. Dafür erhalten die Kinder „Zaubersterne“, die sie gemeinsam beispielsweise gegen verlängerte Pausen oder Spielstunden eintauschen können. Auch reflektierende Sicherheitskleidung wird belohnt.

Ein 120 Seiten starker Leitfaden „Verkehrszähmer“ mit viel konkretem Arbeitsmaterial sollte das Modell auch anderswo leicht anwendbar und umsetzbar machen.

 [Schülerclub #Dornbirn ]⇒

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