Sonntag, 24. Juni 2018

[ #sport ] Wahrnehmen und Bewegen: Sicherheit im Schulsport


Wahrnehmen ist mehr als das bloße Aufnehmen von Informationen und mehr als das reaktive Funktionieren der sieben Sinne. 

Wahrnehmen bedeutet vor allem auch, Sinnesreize zu differenzieren, wichtige Informationen von unwichtigen zu unterscheiden. So muss ein Kind lernen, aus der Fülle der auf es einströmenden Informationen diejenigen auszuwählen, die für die jeweilige Situation und die eigenen Handlungsabsichten bedeutsam sind. Wahrnehmen ist darüber hinaus nicht ein bloßes Abbilden objektiv vorhandener bzw. vorgegebener Gegenstände, Ereignisse oder Zusammenhänge.

Es beinhaltet darüber hinaus auch die Interpretation des Wahrgenommenen. Wahrnehmen schließt auch das Ordnen und Zuordnen von Sinnesreizen bzw. Umwelteindrücken mit ein. Sinnliche Erfahrungen in der richtigen Weise miteinander zu verbinden, ist eine wichtige Voraussetzung motorischen und kognitiven Lernens.

Eine optimal ausgebildete Wahrnehmungsfähigkeit und ein reibungslos funktionierendes Zusammenspiel von Wahrnehmen und Bewegen spielen nicht zuletzt für die Sicherheit des Menschen eine zentrale Rolle. Erst wenn ein Mensch in der Lage ist, sich und seine Umwelt realitätsadäquat wahrzunehmen, schafft er es auch, sach- und situationsgerecht zu entscheiden und zu handeln, sowie vorhandene oder vorhersehbare Gefährdungen für sich und andere zu erkennen, zu vermeiden bzw. zu beseitigen.

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