Mittwoch, 1. März 2017

[ #schulraum ] Akustik: Hörraum Klassenzimmer

Die Schule ist ein zentraler Lern- und Lebensraum, in dem Kinder und Lehrer viele Stunden des Tages verbringen. Wie hoch ist die akustische Belastung in dieser Zeit? Gibt es Orte für Rückzug und Entspannung?

Die Akustik in Schulen ist bekanntlich nicht immer die beste. Es schallt und hallt, dazu kommt ein naturgegeben hoher Lärmpegel von Kindern und Jugendlichen, die sich ausdrücken wollen (was man ihnen nicht verwehren darf).

Die Sprachverständlichkeit in Klassenräumen ist oftmals unzureichend, die Konzentrationsfähigkeit leidet erheblich. Sowohl auf Seiten der Schüler als auch auf Seiten der Lehrer entsteht ein hoher Stressfaktor, wenn die Akustik unzureichend ist. Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und auch Tinnitus sind die Folge.


Kommunikationsraum. Räume sind Medienorte, Kommunikationsplätze. Jede Kommunikation findet über ein bestimmtes Medium in einem spezifischen Raum statt, der mal gut, mal weniger gut dafür geeignet ist. Wenn man, was in der Schule möglich ist, den Medienraum selber akustisch gestalten kann, sollte er auch den Voraussetzungen entsprechen, die eine optimale Nutzung des Mediums Ohr erlauben.

Einfache Hilfen: 
  • Filzgleiter unter die Stuhlbeine
  • Raumteiler verbessern die Akustik (und die Optik)
  • Pflanzen verbessern die Luft und die Akustik
  • Pinnwände aus Kork bieten in der Schule Platz für viele Bilder und schlucken Schall
  • Sammel- und Spielzeugkisten mit Filz auskleiden
  • Teppiche dämpfen den Trittschall
  • Vorhänge schlucken Schall
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