Freitag, 2. Februar 2018

[ #sachwissen ] Experimente zum Thema Ernährung in der Volksschule


Das Materialpaket umfasst kindgerechte Experimentieranleitungen, ausführliche Informationen für Lehrkräfte bzw. BetreuerInnen zu fachlichen Hintergründen sowie Hinweise für die Durchführung der Experimente im Unterricht. 

Die Experimente decken acht Termine ab und können einzeln im Unterricht der 3. oder 4. Grundschulkalsse oder als Arbeitsgruppe/-gemeinschaft angeboten werden. Sie umfassen Sequenzen und Materialien zum Umgang mit Chemikalien, zu den verwendete Chemikalien, zu Fetten, Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen und Protokollen.

Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Gesunde Ernährung" sollen Grundschulkinder an die Chemie herangeführt werden, indem sie kleine Experimente aus dem Bereich der Lebensmittel durchführen und den Nachweis von Inhaltsstoffen kennenlernen. Dabei sollen sie das naturwissenschaftliche Vorgehen kennenlernen und üben, indem sie - ausgehend von einer Problemstellung - einen Lösungsansatz entwickeln, Experimente zur Lösung durchführen, Ergebnisse protokollieren und anschließend deuten. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie soll der direkte Bezug zum alltäglichen Umgang mit Lebensmitteln hergestellt werden. Aufgrund der Vielzahl möglicher Experimente ist auch eine Durchführung als AG möglich. Durch Grundschulkinder als Hauptzielgruppe soll erreicht werden, dass die sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen dieser Altersgruppe noch anzutreffende Unbefangenheit beim Experimentieren insbesondere bei den Mädchen zu einer Stärkung der Selbstkonzepte hinsichtlich ihrer naturwissenschaftlichen Fähigkeiten führt.

Kohlenhydrate:

Fette:

Proteine:

Vitamine:

Das Projekt "Experimente zum Thema Ernährung" des Agnes-Pockels-Labors wurde 2003 entwickelt. Projektleitung Prof. Dr. Petra Mischnick, Institut für Lebensmittelchemie,TU Braunschweig. Partnerschule: GS Bebelhof, Braunschweig (Frau Siering, Frau Sack)
wiss. Mitarbeiterinnen: LM-Chem. Barbara Zühl, Dr. Eva Goclik. Konzept und Leitung: Prof. Dr. Petra Mischnick. Das Projekt wurde gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung im Programm NaT-Working und vom Fonds der Chemischen Industrie.

Agnes Pockels. Agnes Pockels (1862-1935) lebte als Hausfrau und Chemikerin in Braunschweig. In einer Zeit, in der Frauen weitgehend von den Naturwissenschaften ausgeschlossen waren, erforschte sie - angeregt durch Beobachtungen beim Abwaschen - mit einfachsten Mitteln Grenzflächenphänomene. Ihre Ergebnisse waren die Grundlage zur Entwicklung der Langmuirschen Waage zur quantitativen Untersuchung von Oberflächenfilmen.

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