Samstag, 9. Dezember 2017

[ #biologie ] Winter: Tiere im Standby-Modus?


Tiere wenden unterschiedliche Strategien an, um durch den Winter zu kommen. 

Manche von ihnen halten „Winterschlaf”, einige „Winterruhe” und wieder andere fallen in eine sogenannte „Winterstarre”. Worin genau der Unterschied zwischen diesen drei Methoden besteht, warum und wohin sich die Tiere zurückziehen, was dabei in ihren Körpern passiert, wann genau Schlafenszeit ist und weshalb die Tiere nicht geweckt werden dürfen, ... .

Tiere treffen Vorkehrungen für den Winter. Manche schützen sich durch ein dickes Winterfell oder ein noch perfekteres Federkleid. Andere Tiere können die Wintermonate so nicht überstehen.Der Grund dafür ist nicht nur die Kälte sondern vor allem die Knappheit der Nahrung. Der Boden ist hart gefroren und teilweise von Schnee bedeckt, die Bäume sind kahl - Essbares ist für viele Tiere kaum zu finden.

Was sind also die Methoden der  Tiere, den widrigen Umständen zu trotzen und zu überleben?

  • 1. Flucht vor dem Winter: Zugvögel
  • 2. Dickeres Haar- oder Federkleid: Vögel, Rotwild. Schneehasen färben ihr Fell weiß, damit sie von ihren Feinden nicht gesehen werden. Meisen werden im Winter zu "Vegetariern".
  • 3. Zusammenkuscheln in frostsicheren Räumen: Kaninchen, Fuchs, Dachs, Hamster, ...
Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre haben eigentlich nichts mit dem Winter zu tun sondern mit den Temperaturen der Umwelt. Sie schlafen nicht wegen des Winters sondern wegen der Kälte. Am besten sehen wir das auch an wechselwarmen Tieren, wie twa den Schlangen, die auch im Sommer erst mit der Sonne "aufwachen" Die Weinbergschnecke kann sogar einen "Sommerschlaf" halten, wenn die Umwelt zu trocken ist. 
  • 4. Winterruhe: EineVorstufe des Winterschlafes.Sie schlafen viel, senken die Körpertemperatur und überwintern von Vorräten die sich angespeist oder gesammelt haben: Eichhörnchen, Bär, ...
  • 5. Winterschlaf: Sie verschlafen einfach den Winter, die Körpertemperatur sinkt. Freilich haben auch sie in der warmen Jahreszeit etwas "Fett angesetzt": Murmeltier, Igel, Fledermaus ... 
  • 6. Winterstarre:  Schildkröten oder Eidechsen, Lurche und Frösche. Zm Teil Auch Schlangen (sie sind wechselwarme "thermokonforme" Tiere die ihre Körpertemperatur der Umgebung anpassen). Manche produzieren gar "Frostschutzmittel" wie Glucose oder Eiweißmoleküle. bei manchen Tieren reduziert sich zusätzlich die Größe des Darms um über 40 Prozent.

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