Donnerstag, 14. September 2017

[ #kultur ] Papiertheater: Die Spielkonsole aus dem 19. Jahrhundert

Papiertheater sind Miniaturtheater, die als „Ausschneidebogen“ in Deutschland und England ungefähr gleichzeitig ab 1810, später auch in anderen europäischen Ländern unter diesem Namen oder als „Juvenile Drama“, „Dukketeatret“, „Théâtre de papier“ oder „Teatro de los Ninos“ produziert und verlegt wurden.


Sie können als etwas aufwändiger Guckkasten angelegt sein oder als funktionsfähige Bühne „bespielt“ werden. Diese Ausschneidebogen waren im Biedermeier Bestandteil der „Bilderbogenkultur“ des 19. Jahrhunderts und fehlten in keinem Haushalt der damaligen Bildungsbürger. Rudimentär ist eine solche Bilderbogenkultur noch vorhanden. Sie wäre aber für Schule und Unterricht und auch für die Werkstunde neu zu entdecken.

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1 Kommentar:

  1. Hallo Ihr vom Schülerclub Dornbirn!
    Ich finde Euer Interesse für Papiertheater großartig. Wie seid Ihr auf dieses Thema gekommen? Sollte es mich einmal nach Vorarlberg verschlagen, dann spiele ich für Euch mit großer Freude. Kennt Ihr meinen blog http://papiertheater.blogspot.co.at ? Schaut einmal hinein. Habt Ihr schon ein Stück produziert und aufgeführt?
    Liebe Grüße aus Wien
    Euer
    Ulrich Chmel
    ulrich.chmel@papiertheater.at

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